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Wann genau muss ich zur MPU? ::  
Kann ich aussuchen, wo die MPU stattfindet? ::  
Wie läuft eine MPU ab? ::  
Wer erhält das Ergebnis des Gutachtens ::  

Fragen & Antworten

Wann genau muss ich denn jetzt zur MPU?


  • Schon nach einem Bier?
  • Oder weil ich zwei bis drei Joints geraucht habe?
  • Oder weil ich das Rotlicht übersehen habe?
Es kommt darauf an. Grundsätzlich gilt, dass die Fahrerlaubnisbehörde Zweifel an der Fahreignung anmelden muss, sobald sie feststellt, dass 1,6 Promille erreicht oder überschritten wurden und zeitgleich eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr vorlag. Dies gilt übrigens auch für Radfahrer und Fußgänger! Auch diese Personengruppe kann den Verkehr grundsätzlich gefährden.
  • ab 1,6 Promille muss die MPU angeordnet werden
  • aber jeder Konsum von Alkohol am Steuer kann zur MPU führen
  • Punktestand in Flensburg 18 Punkte oder mehr
  • mit Betäubungsmitteln im Straßenverkehr auffällig geworden
  • anders bei „Wiederholungstätern“: sollten Sie bereits im Vorfeld, evtl. sogar mehrfach, mit Alkohol im Straßenverkehr auffällig geworden sein, so gilt, dass bereits ab 0,5 Promille eine MPU gefordert werden kann
 

Kann ich aussuchen, wo die MPU stattfindet?


Ja, Sie können sich selbst zur MPU bei einer der Begutachtungsstellen aus dieser Liste anmelden.
Sie müssen tätig werden, indem Sie ca. 10 Wochen vor Ablauf Ihrer Fahrerlaubnis-Sperre einen Antrag auf Neuerteilung einer FE stellen, so dass nach ca. 4 Wochen die Aufforderung zur MPU kommt. Wir raten Ihnen, sich im Rahmen einer Informationsveranstaltung oder im persönlichen Gespräch mit der von Ihnen ausgewählten Untersuchungsstelle einen Eindruck zu machen und erst dann zu entscheiden. Wenn Sie sich wohl fühlen, gelingt die Begutachtung sicherlich eher.
 

Wie läuft eine MPU ab?


Sie gehen zur Untersuchungsstelle und legen Ihren Personalausweis und die weiteren angeforderten Unterlagen vor. Sie werden einen Reaktionstest machen, um Ihre grundlegenden Fähigkeiten zu beweisen. Eine medizinische Untersuchung wird folgen, um die körperliche Leistungsfähigkeit zu prüfen. Dazu gehört auch die Abgabe von Blut-, evtl. Urin- und einer Haarprobe. In einem Gespräch mit dem Gutachter/der Gutachterin (GA), das etwa 45 - 90 Minuten dauert, werden Sie beweisen, dass auch Ihre charakterlichen / geistigen Fähigkeiten zur Teilnahme am Straßenverkehr ausreichen. Oftmals erhält der Untersuchte vom Gutachter direkt im Anschluß eine Aussage über den Ausgang des psychologischen Teils der Untersuchung.

Wer erhält das Ergebnis des Gutachtens?


SIE haben die Wahl, wohin das Gutachten versendet werden soll. Wir raten Ihnen dazu, das Gutachten nicht sofort an die Fahrerlaubnisbehörde versenden zu lassen.

(Auch wenn die Fahrerlaubnisbehörde gebeten hat, das Gutachten direkt von der Begutachtungsstelle zu erhalten, Sie sollten es sich nach Hause schicken lassen, damit Sie es zuerst lesen und verstehen.)

Ein negatives Gutachten legt man der Fahrerlaubnisbehörde gar nicht erst vor, sondern zieht seinen Antrag auf Wiedererlangung der Fahrerlaubnis ohne Angabe von Gründen zurück, um eine kostenpflichtige Versagung zu umgehen. Sollten Sie Fragen zu dem Gutachten haben, fragen Sie den Gutachter, der die Untersuchung durchgeführt hat. Er erklärt Ihnen dann, wie die fraglichen Formulierungen zu verstehen sind und welche Konsequenz das für Sie haben kann. Steht unter „Beantwortung der Fragestellung der FEB“, dass nicht zu erwarten ist, dass Sie noch einmal im Straßenverkehr auffällig werden, so haben Sie es geschafft und können sich Ihren Führerschein bei Ihrer Behörde aushändigen lassen. Sollte aber die Rede davon sein, dass die letzten noch bestehenden Zweifel durch die Teilnahme an einer Nachschulung ausgeräumt werden können, so seien Sie nicht beunruhigt. Suchen Sie sich einen entsprechenden Kurs, nehmen Sie daran teil, bezahlen Sie die Gebühren, weisen Sie dies der Behörde nach und dann gilt Ihre Fahreignung -ohne erneute MPU- als erwiesen. Sollte der Gutachter jedoch zu der Ansicht gelangen, dass die Eignungszweifel der Behörde nicht ausgeräumt werden können, so lassen Sie sich dies ausführlich erklären. Lesen Sie Ihr Gutachten sehr genau, um zu verstehen, warum die Zweifel nicht ausgeräumt werden konnten. Lagen medizinische Bedenken vor, wie z.B. erhöhte Leberwerte oder waren Ihre psychofunktionalen Fähigkeiten (Reaktionstest) nicht ausreichend? Oder war das Ergebnis des psychologischen Gesprächs der Grund für den negativen Bescheid? Hier gibt es viele Gründe und Ansätze, woran es gelegen haben könnte:
  • mangelnde Einsicht
  • mangelnde Auseinandersetzung mit der eigenen Problematik
  • Bagatellisierungs- und Kaschierungstendenzen
  • keine Vermeidungsstrategien für die Zukunft
und vieles mehr. Wir raten Ihnen in dem Fall, eine Beratungsstelle, möglichst eine verkehrspsychologische Praxis, aufzusuchen und mit deren Hilfe diese Ablehnunggründe zu beseitigen. Es ergibt bereits im Vorfeld Sinn, sich zu informieren, ob man zu dem gewünschten Zeitpunkt einen positiven Ausgang der Begutachtung erwarten kann. Möglicherweise fehlen noch Nachweise der Abstinenz, Fristen sind zu beachten oder Strategien für den Umgang mit der Problematik zu erarbeiten?


 

 
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